Arten von VersicherungenDas Angebot an Versicherungen steigt nahezu täglich. Jeden Tag strömen mehr Anbieter auf den Markt und möchten die Verbraucher gegen verschiedene Schadensfälle absichern. Hierbei allerdings den Überblick zu behalten ist gerade für unerfahrene Kunden nicht einfach. Schnell stellt man sich die Frage, welche Arten von Versicherungen es gibt. Grundsätzlich kann man die Angebote in drei Arten von Versicherungen einteilen: die Sachversicherung, die Personenversicherung und die Vermögensversicherung.

Die Sachversicherungen – von Hausrat bis Reise

Möchte man bewegliche und unbewegliche Sachen versichern, benötigt man eine sogenannte Sachversicherung. Diese Versicherung leistet im Falle einer Beschädigung, Zerstörung oder eines Verlustes der Sache einen Ausgleich des finanziellen Wertes. Sollte es in der eigenen Wohnung einen Einbruch, einen Brand oder einen Sturmschaden geben, deckt die Hausratversicherung die Kosten für die Schäden an allen beweglichen Gegenständen der Wohnung beziehungsweise des Hauses ab. Kommt es allerdings zu Beschädigungen am Gebäude, werden die Reparaturkosten von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt. Ebenfalls zu den Sachversicherungen zählen die Reiseversicherung und die Kfz-Kaskoversicherung. Wobei die Kfz-Haftpflichtversicherung zu den Vermögensversicherungen zählt, da dadurch Schadensansprüche von Dritten geregelt werden.

Die Personenversicherungen – von Berufsunfähigkeit bis Rente

Eine Versicherung, die das Leben oder die Gesundheit einer Person absichert, wird als Personenversicherung bezeichnet. Das bedeutet, dass die Versicherungsleistung aufgrund eines Unfalles oder eines Todesfalles erfolgt. Die am meisten vertretene Personenversicherung ist die Krankenversicherung. Hierbei unterscheidet man zwischen der gesetzlichen und der privaten Krankenversicherung. Als Bestandteil des Sozialsystems ist eine Krankenversicherung unter einer gewissen Einkommensgrenze in Deutschland Pflicht. Liegt man über dieser Grenze, kann man sich entweder freiwillig gesetzlich oder privat versichern. Immer mehr Verbraucher schließen zusätzlich eine Krankenzusatzversicherung ab, die zum Beispiel kostspielige Zahnbehandlungen abdecken. Ebenfalls zu den Personenversicherungen zählt die Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese Art der Versicherung ist für Arbeitnehmer und Selbstständige überaus wichtig, denn sie greift, wenn aus gesundheitlichen Gründen eine weitere Ausübung des Berufes nicht mehr möglich ist. Eine weitere Option der Personenversicherungen ist die Unfallversicherung. Diese Versicherung zahlt im Falle eines Unfalles beziehungsweise einer Invalidität eine vertraglich vereinbarte Versicherungssumme. Eine Personenversicherung, die die Altersvorsorge sichert, ist zum Beispiel die Kapital-Lebensversicherung und auch die private Rentenversicherung. Durch die immer niedrigeren staatlichen Rentenzahlungen gewinnt das Thema private Altersvorsorge für viele Menschen immer mehr an Bedeutung.

Weitere Informationen zum Themengebiet der Berufsunfähigkeitsversicherung können Sie auf http://www.rententips.de/rententips/berufsunfaehigkeit/index.php nachlesen

Vermögensversicherungen – verschiedene Formen der Haftpflichtversicherung

Die Vermögensversicherungen sichern den Versicherungsnehmer gegen eintretende Vermögensschäden ab. Die am weitest verbreitetste Vermögensversicherung ist die Privathaftpflichtversicherung. Diese Art der Haftpflichtversicherung ist ein freiwilliges „Muss“ für jeden Verbraucher. Da man laut Bürgerlichem Gesetzbuch unbegrenzt haftet, wenn man einen Schaden verursacht, kann die Privathaftpflichtversicherung unter Umständen vor dem finanziellen Ruin schützen. Eine Abwandlung der Privathaftpflichtversicherung ist die Tierhalterhaftpflichtversicherung. Gerade für Hundehalter ist diese Art von Versicherungen im Alltag unverzichtbar. Eine weitere Form der Vermögensversicherungen ist die Rechtsschutzversicherung. Diese schützt den Versicherungsnehmer im Falle eines Rechtsstreits vor hohen Anwalts- und Gerichtskosten. Eine Vermögensversicherung, auf die gerade Unternehmer und Selbstständige nicht verzichten sollten ist die Betriebs- beziehungsweise Berufshaftpflicht. Da im gewerblichen Rahmen die private Haftpflichtversicherung nicht mehr ausreicht, sollte man auch die berufliche Tätigkeit gegen mögliche Schadensansprüche absichern. Dabei spielt es keine Rolle, welchen Beruf man ausübt, denn ein Unfall ist schnell geschehen.

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